Announcement: Willkommen beim Schachverein 1947 Dormagen

Herzlich Willkommen auf den Internetseiten des Dormagener Schachklubs.

Unsere Spielabende finden jeweils donnerstags im Bürgerhaus Hackenbroich statt.

In der Zeit von 17:45 Uhr bis 19:15 Uhr bietet der ausgebildete Schachtrainer Michael Kemper regelmäßig ein spezielles Kinder- und Jugendschachtraining an.

Ab 19:30 Uhr beginnt das Turnier- und Trainings-Programm für die Erwachsenen und älteren Jugendlichen. Der Spaß kommt hierbei und bei unseren Sonderveranstaltungen nicht zu kurz. So sind zum Beispiel Weihnachtskegeln, Spieleabend ohne Schach oder ein Familiengrillfest feste Bestandteile unseres Vereinslebens.

Neue schachbegeisterte Gesichter sind jederzeit herzlich eingeladen, denn für alle Neugierigen bietet unser Verein ab sofort auch eine “Schnuppermitgliedschaft” an. Diese dauert drei Monate und kostet insgesamt nur € 3,00. In dieser Zeit ist man dann vollwertiges Mitglied und kann ohne jegliche Verpflichtung testen, ob das Schachspielen im Verein Spaß macht. Wer hiernach einfach keine Lust oder keine Zeit mehr hat, braucht auch keine Kündigung zu schreiben, sondern seine “Schnuppermitgliedschaft” endet einfach.

Doch nun viel Spaß mit den hoffentlich informativen und ansprechenden Seiten unseres Vereins…

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Trainingsaufgabe Nr.4

Schwarz am Zug. Kann Schwarz den weißen Freibauern stoppen? Erhält Weiß eine Dame und damit Gewinnchancen?

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Lösung zur Trainingsaufgabe Nr. 3

Dies ist das Diagramm zur dritten Trainingsaufgabe. Weiß hat in einem Turmendspiel einen Mehrbauer am Rand. Allerdings ist sein König in der Ecke gefangen. Kann Schwarz demnach einfach zu einem Remis kommen?
Die Antwort lautet: Nein! Denn Weiß kann mit Ablenkungsmotiven die Umwandlung in eine Dame erzwingen.
Weiß spielt h7. Schwarz hat zwei Möglichkeiten, um die sofortige Umwandlung zu verhindern. Th2. Schwarz greift den h-Bauern von hinten an. Weiß antwortet Tf1+. Sowohl auf Kc2 als auf Kd2 folgt: Tf2+ mit gleichzeitigem Angriff auf den Turm. Nach Txf2 holt Weiß sich eine Dame (h8-D).
Auf den ersten Zug von Weiß h7, kann Schwarz auch mit Td8 reagieren. Er verhindert h8-D und droht Ta8 Matt. Aber wieder kann Weiß mit einer Ablenkung aufwarten. Tc6+. Sowohl auf Kd1 als auf Kd2 folgt Td6+ wieder mit gleichzeitigem Angriff auf den Turm. Nach Txd6 erhält Weiß wieder seine Dame (h8-D).

Übrigens bringen andere Turmzüge des Schwarzen, die ebenfalls Matt auf der a-Linie drohen nichts ein. Weiß wird dann einfach mit Tc6+ fortfahren und der schwarze König muss die Opposition verlassen, wonach kein Matt mehr droht und Weiß sich einfach die Dame holt.

Letztendlich kommt ein technisch gewonnenes Endspiel Dame gegen Turm auf`s Brett. Dieses ist aber gar nicht so leicht zu gewinnen. Unser Schachfreund Jürgen Wimmer hat schon einmal in einer Trainingseinheit dieses Endspiel behandelt. Man sieht, die Teilnahme am Training lohnt sich immer. Jedenfalls hat die Turmpartei aufgrund der 50-Züge-Regel noch gute Chancen auf ein Remis. Deshalb sollte man immer versuchen, sich noch in ein solches Endspiel zu “retten”.

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Trainingsaufgabe Nr.3

Weiß ist am Zug. Kann Schwarz bei optimaler Verteidigung ein Remis erreichen?

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Lösung zur Trainingsaufgabe Nr.2

Dies war die Stellung der Trainingsaufgabe Nr.2. Weiß hat ein Bauernpaar auf der 5. Reihe, dem nur ein gegnerischer Bauer gegenüber steht. Der schwarze König steht zwei Reihen hinter diesem Bauernpaar. Weiß kann demnach problemlos einen Freibauern bilden und weder der schwarze König, noch der schwarze Bauer auf b7, können dann den Freibauern aufhalten. Ja, wenn da nicht noch der schwarze Läufer wäre. Weiß muss also verhindern, dass der schwarze Läufer über die Diagonale h1-a8 ins Geschehen auf dem Damenflügel eingreifen kann.
Daher spielt Weiß f5! Schwarz kann das Bauernopfer schlecht ablehnen, da Weiß ansonsten einfach selber f6 spielt und entweder der f-Bauer oder einer der beiden Bauern am Damenflügel durchlaufen. Auf exf5 folgt Kf4 und der Läufer kann nicht nach f3 ziehen. Auf Lh3 folgt natürlich Kg3 und auch der Zutritt nach g2 ist verwehrt.
Und sollte Weiß anstelle von Lh3 den Läufer nach e2 ziehen, wird Weiß mit a6 fortsetzen. Schlägt Schwarz mit dem Läufer auf b5 folgt axb7 und im nächsten Zug holt sich Weiß eine Dame. Schlägt Schwarz mit dem Bauern auf a6 folgt b6 und dieser Bauer ist nicht mehr zu stoppen. Schwarz kann das Feld b7 nicht mehr rechtzeitig mit seinem Läufer unter Kontrolle bringen.

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Trainingsaufgabe Nr.2

Weiß ist am Zug. Nächste Woche gibt es die Lösung und eine weitere Trainingsaufgabe. Viel Spaß!

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Lösung zur Trainingsaufgabe Nr.1

Dies war die Ausgangsstellung unserer Schachaufgabe Nr.1. Es ist nicht schwer zu erkennen, dass der weiße König viel zu weit entfernt steht, um seine Bauern unterstützen zu können.

Mit exf7+ Kxf7, c6 bxc6, dxc6 kann Weiß ein Remis erzielen. Aber es geht noch besser und Weiß kann sogar gewinnen!

1, c6  bxc6 (Schwarz muss schlagen, da Weiß ansonsten selber auf b7 schlägt oder nach b6/b5 einfach c7 gefolgt von d6 spielt und ein Bauer läuft durch).
2. e7! (Dieser Zug war wahrscheinlich am schwersten zu finden, da er den zweiten Bauern opfert) Sxe7 (erzwungen, da ansonsten einfach e8-D+ folgen würde).
3. d6 (Jetzt wird deutlich, dass die entscheidenden Felder für Schwarz von eigenen Figuren blockiert sind. Der König kann nicht über f8 und d7 herangeführt werden, weil sein eigener Springer auf e7 steht. Und der Springer kann nicht über c6 die Umwandlung verhindern, weil dort ein eigener Bauer den Zutritt verwehrt. Hinzu kommt, dass nach Kf8 Weiß natürlich nicht den Springer schlägt, sondern einfach d7 zieht und der König damit auch nicht über e8 an den Bauern herankommen kann [illegaler Zug]).

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